Die P4 brütet Hühnereier

Die P4 brütet Hühnereier

Im Rahmen des Sachunterrichts zum Thema „Bauernhoftiere“ hat die Primarstufenklasse 4 im Frühjahr ein spannendes Projekt durchgeführt. Neben den Unterrichtsinhalten zu den verschiedenen Bauernhoftieren (Kuh, Pferd, Schaf, Huhn usw.) haben sich die Schülerinnen und Schüler gewagt mit Hilfe eines Brutkastens Hühnereier zu brüten! Von einem kleinen Bauernhof bekamen die Schülerinnen und Schüler 8 Hühnereier. Es war davon auszugehen, dass alle Eier durch den Hahn befruchtet waren. Somit konnte das 21tägige Projekt starten. Denn in der Regel brütet eine Henne 21 Tage ihre Eier, so lernten es die Schüler, bis dass die ersten Küken schlüpfen.

Die ersten Risse und Löcher in der Schale sind zu sehen!

Das Brüten mussten nun die Schüler mit Hilfe der Brutmaschine übernehmen. Und so war die Aufgabe: jeden Tag die Temperatur und den Wasserstand in der Maschine zu kontrollieren und vielleicht etwas daran zu ändern. Die Eier mussten auch vorsichtig gedreht und anders positioniert werden, denn das macht eine Henne in ihrem Nest auch. Sie rollt die Eier, damit sich die Küken im Ei gut entwickeln können.

Ein frisch geschlüpftes Küken, dass sich gerade aus seiner Schale befreit.

Und so wurde es von Tag zu Tag spannender. Ein faules, stinkendes Ei war leider auch dabei. Da waren es nur noch 7 Eier. Und tatsächlich an Tag Nummer 20 waren die ersten Risse in einem Ei zu sehen. An Tag 21 schlüpfte das erste Küken. Es wurde von den Schülern Frieda getauft. An Tag 22 schlüpften Frederik und Fridolin. An Tag 23 kam Franzi und am 25. Tag Fritzchen. Bei den übrig gebliebenen beiden Eiern schlüpften leider keine Küken.

Während Frieda schon munter nach Nahrung sucht, wärmen sich Frederik und Fridolin unter der Wärmelampe.

Aus den kleinen tapsigen Küken wurden schnell…

….grosse Küken, die sehr neugierig und flink waren.

Dennoch waren die Schüler begeistert, dass sie die Funktion der Henne erfolgreich übernommen hatten und 5 kerngesunde Küken geschlüpft waren. Nun war in der Klasse richtig was los. Neben den neuen Klassenmitgliedern kamen neugierige Schülerinnen und Schüler aller Altersstufenklassen interessiert den Neuzugang beobachten. 1,5 Wochen durften die Küken täglich in die P4 in einem Spezialgehege mit Wärmelampe, Wasser und Futter sowie ein Nest aus Stroh besuchen. Und so schnell wie die Küken heranwuchsen und sich veränderten, konnten die Schüler gar nicht schauen. Da wurde es dann schon sehr kniffelig zu unterscheiden zwischen Frieda, Frederik, Fridolin, Franzi und Fritzchen.

Das Federkleid veränderte sich immer mehr und sah schon richtig aus, wie bei einem grossen Huhn. Sogar der Kamm war bei manchen schon zu erkennen.

Nach zwei Wochen kam der erste Freigang und das Leben bestand weiterhin aus Fressen, fressen, fressen…

Auf dem Bauernhof nach gut 8 Wochen war Fridolin kaum noch von den anderen Hühnern zu unterscheiden

Das Projekt endete mit dem Auszug der 5 Küken aus der Klasse und dem Einzug auf den Bauernhof!

  1. Golaszczyk & J. Prinz

(Lehrerteam)